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Besser eine durchgehende Matratze oder zwei Einzelmatratzen?

Schläft man alleine, greift man ziemlich sicher immer zur durchgehenden Matratze. Doch alle Besitzer eines Doppelbetts haben sich wohl irgendwann die Frage gestellt, ob sie besser eine durchgehende oder zwei einzelne Matratzen wählen.
Die Informationen zu dem Thema sind stark von Vorurteilen und Halbwissen geprägt:

  • Auf einer durchgehenden Federkernmatratze stört man sich durch jede Bewegung gegenseitig
  • Eine Besucherritze stört immer und lässt sich nicht kaschieren
  • Und so weiter

Eins vorab: Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Das Gute ist aber: Bei hochwertigen Matratzen ist es gar nicht so wichtig, für welche Variante man sich entscheidet.

Persönliche Vorlieben und Gegebenheiten sind entscheidend

Eine durchgehende Matratze verhindert das Risiko einer störenden Besucherritze, da in der Mitte kein Spalt entsteht. Auf der anderen Seite erhöht sich das Risiko, dass man die Bewegungen des Partners oder der Partnerin als störend empfindet. Wie sehr man das nächtliche Wälzen des Gegenübers wahrnimmt, hängt aber auch stark von der Qualität der Matratze ab. Der richtige Aufbau und hochwertige Materialien lassen einen auch auf einer durchgehenden Matratze wunderbar gemeinsam schlafen.

Die beliebtesten Matratzengrößen

Zur Bruno MatratzeIn Deutschland bevorzugen die meisten Paare die Matratzenmaße 180×200 cm. Interessanter- oder konsequenterweise ist das genau das Doppelte der beliebtesten Einzelmatratze: 90×200 cm.
Offensichtlich nicht umsonst sagt man über die Deutschen, sie seien Gewohnheitstiere. Denn mit der Matratze 180×200 für das Doppelbett hat man also genau so viel Platz wie vorher für sich alleine – auch, wenn man jetzt zu zwei im Bett liegt.

Was hilft gegen die Besucherritze im Doppelbett?

Wie gesagt, bei hochwertigen Matratzen ist der Spalt gar nicht so ausgeprägt. Doch ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und man hat am falschen Ende der Matratze gespart, gibt es diverse Möglichkeiten die Besucherritze zu minimieren.
Zur Sicherheit: Gemeint ist die Stelle im Doppelbett, an der sich die beiden Matratzen treffen. Je nach Konstruktion der Matratze und des Betts entsteht dort ein kleiner Spalt oder – im schlimmsten Fall – eine richtige „Schlucht“.
Aber keine Panik. Es gibt Abhilfe.

Lösung 1: Matratzenschoner und -auflagen

Eine schnelle und relativ günstige Lösung bieten durchgehende Matratzenauflagen und –schoner. Diese gibt es aus verschiedensten Materialien. Zum Beispiel aus Molton, Frottee, Naturhaar, aus speziellen Klimafasern und noch einige mehr. Sie helfen nicht nur gegen die Besucherritze. Sie schützen zusätzlich die Matratzen vor Schmutz und nächtlichem Schweiß und verlängern so die Lebensdauer der Matratzen. Damit nicht verrutscht, werden die Auflagen in der Regel mit der Hilfe von Spanngummis an den Ecken fixiert. Kommt dann noch ein durchgehendes Spannbettlaken zum Einsatz, ist der Spalt quasi schon Geschichte.

Eine besondere Matratzenauflage ist der Topper

Ein Topper (auch Komfortauflage genannt) ist eine gepolsterte Matratzenauflage, die nicht nur zwei einzelne Matratzen in ein Doppelbett verwandelt, sondern auch den Liegekomfort steigert. Er ist wie eine niedrige Matratze. Topper kommen hauptsächlich auf Boxspringbetten zum Einsatz. Doch auch „normale“ Betten können von dieser Komfortauflage profitieren. Topper sind meist zwischen 4 und 9 cm dick. Durch diese Polsterung ist eine Besucherritze nur noch zu erahnen.
Man sollte aber im Vorfeld klären, ob die eigene Matratze mit Topper verwendet werden darf. Außerdem ist es wichtig darauf zu achten, dass der Topper besonders atmungsaktiv ist, um Stockflecken oder Schimmel keine Chance einzuräumen.

Lösung 2: Liebesbrücken

Weniger charmant werden Liebesbrücken auch Doppelbettbrücke oder Matratzenkeil genannt. Und der letzte Name beschreibt die Verwendung bereits recht gut. Dahinter verbirgt sich ein T-förmiger Schaumstoffkeil mit flacher Oberfläche. Das untere Ende des Ts wird zwischen die beiden Matratzen gesteckt und die obere Fläche verschließt den Spalt und sorgt für einen sanften Übergang. Jetzt wird nur noch ein durchgehendes Bettlaken benötigt und die Besucherritze ist kaum noch zu spüren.
Wie schon bei der Matratzenwahl soll man auch beim Matratzenkeil auf hochwertige und verträgliche Materialien achten.

Lösung 3: Zwei Matratzenkerne in einem Bezug

Viel mehr gibt es dazu kaum noch zu sagen. Einige Hersteller hochwertiger Schaum- und Latexmatratzen (darunter auch wir von Bruno) bieten an zwei getrennte Matratzenkerne in einem einzigen Bezug unterzubringen. Die Lösung ist wahrscheinlich die Eleganteste. Letztendlich erfüllen aber alle drei Lösungen ihren Zweck.

Vorsicht bei verstellbaren Rosten

Verwendet man in seinem Doppelbett zwei getrennte Lattenroste kann trotzdem ohne weiteres eine durchgehende Matratze darauf legen. Sind die Roste allerdings verstellbar, sollte man auf jeden Fall zu zwei getrennten Matratzen greifen, da eine durchgehende Matratze durch unterschiedliche Winkel der Kopfteile eine durchgehende Matratze beschädigen können. Auch ein Matratzenkeil oder eine Auflage kann bei unterschiedlichen Einstellungen nicht verwendet werden.

Fazit zur Matratzenfrage

Wenn ein Matratzenkauf ansteht, gibt es viele Fragen und gefühlt noch mehr Antworten. Letzten Endes sollte man aber einfach auf seinen eigenen Körper hören und danach gehen, ob man auf einer Matratze bequem liegt und sich wohlfühlt. Darum führt eigentlich nichts an einem ausgiebigen Test vorbei. In einem Matratzengeschäft ist das aber kaum möglich. Darum bieten immer mehr Online Matratzenunternehmen eine Testphase für risikoloses Testen zu Hause an. Diese Chance sollte man ausgiebig nutzen.

Die Bruno Matratze

Der Schlaf auf einer Bruno Matratze ist etwas Besonderes. Die Matratze schmiegt sich dank dem BrunoX®-Spezialschaum und der Naturlatexschicht perfekt an und unterstützt dort, wo es ergonomisch notwendig ist. Das Ergebnis: ein einzigartiges Liegegefühl.

  • 30 Nächte Probeschlafen
  • Kostenlose Lieferung & Abholung
  • 10 Jahre Garantie

Ein Kommentar

  1. Nina Nina

    Wir wollen uns bei unserem Bettenhaus ein Massivholzbett aussuchen. Da wir vorher entscheiden müssen, welche Breite wir wollen, gucken wir uns zunächst nach Matratzen um. Interessant, dass viele Paare die Größe 180x200cm wählen. Ich hätte gedacht, dass das eigentlich zu groß ist. Vielleicht sollten wir doch ausgiebig probeliegen.

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