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HEIA Körpertypen

“Jetzt aber ab in die Heia!” Diesen Satz kennt wohl jeder noch aus seiner Kindheit. Heia als Kindersprache für das Bett ist hier aber nicht gemeint. Im folgenden Artikel werden die einzelnen HEIA Schlaftypen beschrieben und das Konzept kritisch diskutiert. Eins vorweg: Wir haben große Zweifel dass das HEIA-Schlaftyp-Konzept valide ist.

HEIA-Schlaftypen: Wer denkt sich denn so etwas aus?

Der Ausdruck HEIA Schlaftypen ist eine Erfindung der Stiftung Warentest. Es wird der Versuch unternommen, die unterschiedlichsten Körperformen durch 4 Standards (genannt H, E, I oder A) zu typisieren. Letztlich dient die Einteilung in die 4 Körperformen dem Test von Matratzen und Betten. Es wird angenommen, dass diese vier Schlaftypen unterschiedliche Schlafmerkmale aufweisen. Es wird implizit angenommen, dass ein Großteil der Bevölkerung durch die HEIA-Typen abgedeckt wird.

Wie lassen sich die HEIA Schlaftypen einteilen

Insgesamt werden vier Körperformen beschrieben, zwei männliche und zwei weibliche Körperformen.HEIA-Körpertypen

Der H-Typ

Der H-Typ ist männlich, hat breite Schultern und eine etwas schmalere Hüfte als die Schultern. Der klassische H-Typ ist kräftig und kompakt.

Der E-Typ

Auch der E-Typ ist in der Regel männlich. Er zeichnet sich durch einen schlankeren Körperbau als der H-Typ aus. Die Schultern und die Hüfte sind ungefähr gleich breit.

Der I-Typ

Der I-Typ ist typischerweise weiblich. Sie ist schlank und ihr Körper ist relativ gleichförmig. Die Schultern, das Becken und die Hüfte bilden eine einheitliche Linie. Der I-Typ kann auch schlanke Männer beschreiben.

Der A-Typ

Der A-Typ bezeichnet eine klassische Frauen-Figur. Die Hüfte ist breiter als die Schultern. Die Taille ist schmaler als die Hüfte. Oftmals ist bei A-Typen das Gewicht der Hüfte stärker ausgeprägt als bei den anderen Körpertypen.

Welche Anforderungen ergeben sich bei diesen vier Typen?

Es ist nicht vollends klar wie sich die Liegeanforderungen der HEIA-Typen voneinander unterscheiden. Die unterschiedliche Gewichtsverteilung der Schlaftypen sorgt in der Regel für unterschiedliche Anforderungen der Stützkraft. So sollte der A-Typ besonders in der Hüfte gestützt werden, da hier der Schwerpunkt liegt. Der H-Typ hat wiederum kräftige Schultern und muss also auch hier stärker gestützt werden als der E- oder I-Typ.

Kritische Würdigung: Gibt es die HEIA Schlaftypen wirklich?

Die Einteilung von unterschiedlichen Menschen gemäß ihrer Körperformen ist nichts Neues. Es wurde schon vor über hundert Jahren in der Medizin versucht, Ordnung in die Vielfalt der Körperformen zu bringen. Wir halten die Einteilung auf Grundlage der HEIA-Schlaftypen jedoch für pseudo-wissenschaftlich. Die Einteilung in lediglich vier Körperformen (zwei männliche und zwei weibliche) ist extrem holzschnittartig. Wir halten es sogar für so ungenau, dass es ehrlicher und sinnvoller wäre komplett darauf zu verzichten. Durch diese Einteilung wird dem Leser eine Objektivität der Testergebnisse vorgespielt die es beim Schlaf- und Liegeverhalten so nicht gibt.

Machen Sie den Test und schauen Sie sich in ihrer Familie oder im Bekanntenkreis um. Es verwundert nicht, wenn eine Vielzahl der Personen nicht von diesem Raster abgedeckt wird.

9 KörperformenIn den USA werden alleine für Männer 9 verschiedene Körperformen ausgemacht. Neben der Figur werden auch das Gewicht und die Größe der Probanden in die Betrachtung mit einbezogen.

Die HEIA-Skala der Stiftung Warentest macht dieses nicht. Aus diesen Gründen halten wir die Einteilung von Körperformen in die vier HEIA-Schlaftypen der Stiftung Warentest für nicht sachgerecht.

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