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Welches Bett passt zu mir?

Viele deutsche Schlafzimmer sind immer noch eher zweckmäßig eingerichtet. Alles ist etwas in die Jahre gekommen, aber „funktioniert halt noch“. Entsprechend ungern möchte man Besuch in seinem Schlafzimmer. Und ausgerechnet Betten sind komplexe Möbelstücke und man erlebt beim Kauf ähnliche Szenen wie im Loriot-Sketch.

Wie findet man das passende Bett?

Zunächst sollte man sich entscheiden, wie groß das neue Bett sein soll. Die maximale Größe wird nicht selten durch die Größe des eigenen Schlafzimmers vorgegeben. Wichtig: Zum Ein- und Aussteigen sollte an den Seiten rund ein halber Meter eingeplant werden.
Erholsamer Schlaf braucht Platz! Schläft man alleine, sollte man im Idealfall mindestens einen Meter Breite zur Verfügung haben. Paare 1,60 Meter, besser 1,80 Meter oder mehr. Neben der Höhe der Liegefläche ist auch die Höhe relevant. Ab etwa 50 Zentimetern lässt es sich leicht einsteigen und aufstehen.
Am Probeliegen führt kein Weg vorbei. Die klassischen fünf Minuten reichen aber in der Regel nicht aus, um sich ein Bild vom Liegekomfort zu machen. Eine finale Entscheidung kann man sicher fällen, wenn man mehrere Nächte in den eigenen vier Wänden auf dem neuen Bett geschlafen hat.

Wann ist Zeit für ein neues Bett?

Im Durchschnitt schlafen wir in Deutschland 22 Jahre im selben Bett und wechseln erst nach 10 bis 14 Jahren die Matratze. Experten raten, seine Matratze spätestens nach 8 Jahren zu ersetzen – allein aus hygienischen Gründen.

Die gängigsten Bettsysteme im Überblick

Boxspringbett

Boxspringbetten sind ein abgestimmtes Bettensystem bestehen aus einer Box mit Taschenfedern und einer Matratze. Je nach Geschmack setzt ein Topper das i-Tüpfelchen auf. Neben den USA sind Boxspringbetten auch in Skandinavien und den Niederlanden seit Jahrzehnten sehr verbreitet. Seit 2010 erfreuen sie sich auch in Deutschland stetig wachsender Beliebtheit. In fast jedem Möbelhaus, beim Fachhändler und im Internet findet man eine Vielzahl von Modellen und Angeboten. Was die wenigsten wissen: Boxspringbetten gibt es seit über 100 Jahren. Damals waren sie sehr exklusiv und ausschließlich im absoluten Luxussegment zu finden. Die teuersten Suiten der Titanic waren zum Beispiel mit einem Vorläufer heutiger Boxspringbetten ausgestattet.

Wasserbett

Das Prinzip der Wasserbettmatratze ist älter als man denken mag. Wüstennomade nutzen dieses Prinzip bereits seit Urzeiten. Vernähte und mit Wasser gefüllte Ziegenhäute dienen als Wasserreservoir. Auf den Rücken von Kamelen gebunden dienen sie vornehmlich als Trinkreserve. Aber: Der mit Wasser gefüllte Beutel heizt sich tagsüber auf, um nachts als wärmeabgebende Schlafunterlage Komfort zu bieten – genau wie das heute bekannte Wasserbett. Bei modernen Wasserbetten besteht der Wasserkern in der Regel aus Vinyl. Der Nachteil: Vinyl ist nicht atmungsaktiv. Neigt man nachts zum Schwitzen, ist ein Wasserbett nicht ideal.

Federbett

Als Federbett bezeichnet man in der Regel ein „normales“ Bett mit Federkernmatratze und Lattenrost. Als Faustregel gilt: Je mehr Federn zum Einsatz kommen, desto besser. Denn die Anzahl, aber auch die Anzahl der Federn bestimmt maßgeblich wie gut sich die Matratze an den Körper anpasst und wie langlebig sie ist. Betten mit Federkernmatratze sind hauptsächlich für Bauch- und Rückenschläfer zu empfehlen, da sich das Matratzenmaterial nicht so stark an den Körper anpasst wie zum Beispiel moderne Schaummatratzen. Die Durchlüftung ist bei Federbetten allerdings sehr gut. Rückenschläfer, die lieber kühl als warm schlafen, sind mit Federbetten bestens bedient.

Kaltschaum

Die Kaltschaummatratze ist ein echter Allrounder und macht bei entsprechender Qualität auf jedem Untergrund eine gute Figur. Ausschlaggebend für die Qualität ist hauptsächlich das Raumgewicht. Ab 40 kg/m³ beginnen gute Qualitäten. Kaltschaummatratzen bieten gute Körperunterstützung und sind auch für Leute mit Rücken- oder Gelenkproblemen geeignet. Allergiker hingegen schätzen die hygienischen Eigenschaften des Matratzenmaterials, denn Hausstaubmilben haben es aufgrund der sterilen Beschaffenheit schwer. Auch Menschen, die zum Frieren tendieren, sind mit der Kaltschaummatratze sehr gut bedient. Wer allerdings stark zum Schwitzen neigt, sollte eventuell besser zu einer Federkernmatratze greifen.

Diese Bettenmodelle gibt es

Boxspringbett

Diese Variante ist die ideale Lösung für alle, die bei der Suche nach dem richtigen Bett höchsten Wert auf Komfort legen. Wer so bequem schlafen möchte wie im Luxushotel, der greift zum Boxspringbett.

Massivholzbett

Mit einem Bett aus Massivholz holt man sich ein Stück Natur ins Schlafzimmer. Doch wer es nur auf die Stabilität von massivem Holz abgesehen hat, aber die Optik nicht mag, kann auch zu einem hochwertigen Boxspringbett greifen. Hochwertige Modelle verstecken unter den Polstern ebenfalls eine Konstruktion aus Massivholz.

Futonbett

Wer gerne eher hart schläft und auf einen puristischen Look steht, der wählt ein niedriges und japanisch inspiriertes Bettenmodell mit spezieller Futonmatratze.

Polsterbett

Ihnen gefällt die Optik eines Boxspringbetts, möchten es aber weniger wuchtig? Dann ist vielleicht ein einfaches Polsterbett eine Alternative. Statt eine Box mit Taschenfedern besitzen Polsterbetten in der Regel einen Lattenrost und sind daher entsprechend niedriger im Aufbau.

Metallbett

Sie gibt es im Wesentlichen in zwei Varianten: Eher verspielt oder minimalistisch. So oder so: Mit dem Metallbett entscheidet man sich für ein langlebiges und pflegeleichtes Bettenmodell.

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